Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker (m/w/d)
Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker (m/w/d) ist eine duale Ausbildung: Sie dauert in der Regel 3,5 Jahre, verbindet praktische Arbeit im Ausbildungsbetrieb mit Unterricht an der Berufsschule und endet mit der Gesellenprüfung Teil 2 vor der Handwerkskammer. Der am weitesten verbreitete Schwerpunkt ist die Personenkraftwagentechnik – so auch bei Auto Schrader.
Moderne Autos sind Hightech auf Rädern: Mechanik, Elektronik, Software und zunehmend Hochvolttechnik greifen ineinander. Genau das macht den Beruf so vielseitig – kein Fehlerbild gleicht dem anderen. Bei Auto Schrader lernen Sie das Handwerk in Meisterwerkstätten an sechs Standorten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, an Fahrzeugen von zehn Marken – vom Verbrenner über Hybrid bis zum Elektroauto von Nissan, MG, Peugeot oder Leapmotor. Hochvolttechnik gehört bei uns zum Werkstattalltag, nicht nur ins Lehrbuch.
- 3,5 Jahre duale Ausbildung im Meisterbetrieb
- Hochvolt-Praxis an Elektroautos mehrerer Marken
- Sechs Ausbildungsstandorte, familiengeführt seit 1977
- Vergütung orientiert am Tarif des Kfz-Gewerbes – Details im Gespräch
Was macht ein Kfz-Mechatroniker (m/w/d)?
Kfz-Mechatroniker (m/w/d) halten Fahrzeuge instand, diagnostizieren Fehler und rüsten Systeme um oder nach. Der Beruf verbindet zwei Welten: klassische Mechanik – Bremsen, Fahrwerk, Motor, Getriebe – und die Elektronik, die in modernen Fahrzeugen fast jede Funktion steuert. Zum Alltag gehören Wartungen nach Herstellervorgaben, die Fehlersuche mit computergestützter Diagnosetechnik, Reparaturen an Baugruppen und die Vorbereitung von Fahrzeugen auf die Hauptuntersuchung.
Im Autohaus kommt eine Besonderheit dazu: Sie arbeiten nah am Hersteller – mit Originalunterlagen, markenspezifischen Diagnosesystemen und regelmäßigen Schulungen zu neuen Modellen und Technologien. Bei uns heißt das konkret: zehn Marken, vom Kleinwagen bis zum Transporter, mit allen Antriebsarten.
Was lernen Sie in welchem Lehrjahr?
Die genaue Reihenfolge regelt der betriebliche Ausbildungsplan gemeinsam mit dem Rahmenlehrplan der Berufsschule – grob sieht der Weg über die 3,5 Jahre so aus:
1. Lehrjahr: Grundlagen
Werkstatt- und Sicherheitsregeln, Umgang mit Werkzeugen und Betriebsmitteln, Messen und Prüfen, erste Wartungs- und Servicearbeiten unter Anleitung.
2. Lehrjahr: Baugruppen & Diagnose
Arbeiten an Bremsen, Fahrwerk und Antrieb, elektrische Systeme prüfen, einfache Fehlerbilder eingrenzen – gegen Ende steht die Gesellenprüfung Teil 1 an.
3. Lehrjahr: Systeme & Elektronik
Vernetzte Fahrzeugsysteme, Komfort- und Assistenzelektronik, computergestützte Diagnose, komplexere Instandsetzungen zunehmend selbstständig.
4. Lehrjahr (6 Monate): Vertiefung
Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik vertiefen, eigenständige Diagnosewege, Vorbereitung auf die Gesellenprüfung Teil 2.
Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik – und Hochvolt als Praxis-Plus
Die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker (m/w/d) gibt es in mehreren Schwerpunkten – neben der Personenkraftwagentechnik unter anderem Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Karosserietechnik sowie System- und Hochvolttechnik. Bei Auto Schrader bilden wir im Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik aus: der vielseitigste Weg, der alle Fahrzeugsysteme des Pkw abdeckt.
Das Besondere bei uns: Weil wir Elektro- und Hybridfahrzeuge mehrerer Marken verkaufen und in den eigenen Werkstätten betreuen – etwa von Nissan, MG, Peugeot und Leapmotor –, ist Hochvolttechnik bei uns kein Randthema, sondern täglicher Werkstattalltag. Sie lernen den sicheren Umgang mit Hochvoltsystemen Schritt für Schritt unter Anleitung entsprechend qualifizierter Kolleginnen und Kollegen – Wissen, das in der Branche immer stärker gefragt ist.
Welche Voraussetzungen brauchen Sie?
Ehrliche Antwort: Ein bestimmter Schulabschluss ist für die Ausbildung rechtlich nicht vorgeschrieben. Was zählt, ist echtes Interesse an Fahrzeugtechnik – wer gern schraubt, Dingen auf den Grund geht und sorgfältig arbeitet, bringt die wichtigste Grundlage mit. Solide Kenntnisse in Mathematik und Physik helfen im Berufsschulunterricht, Teamgeist und Zuverlässigkeit im Werkstattalltag.
Sie sind unsicher, ob der Beruf zu Ihnen passt? Dann lernen Sie uns vorab bei einem Praktikum kennen – so sehen Sie den echten Werkstattalltag, bevor Sie sich festlegen.
Prüfungen: Gesellenprüfung Teil 1 und Teil 2
Die Abschlussprüfung ist zweigeteilt und wird vor der Handwerkskammer abgelegt. Die Gesellenprüfung Teil 1 steht etwa zur Mitte der Ausbildung an und fließt bereits in das Endergebnis ein – geprüft werden vor allem Service- und Wartungsarbeiten. Die Gesellenprüfung Teil 2 folgt am Ende der Ausbildung mit praktischen Arbeitsaufgaben und schriftlichen Prüfungsbereichen im gewählten Schwerpunkt.
Auf beide Teile bereiten wir Sie gezielt vor – im Betrieb, gemeinsam mit der Berufsschule und der überbetrieblichen Ausbildung des Handwerks.
Wie geht es nach der Ausbildung weiter?
Mit dem Gesellenbrief stehen Ihnen im Kfz-Handwerk viele Wege offen: die Weiterbildung zum Kfz-Meister (m/w/d), zum staatlich geprüften Techniker (m/w/d), die Spezialisierung auf Diagnose- oder Hochvolttechnik oder der Wechsel an die Schnittstelle zum Kunden als Serviceberater (m/w/d).
Und bei uns? Wir bilden aus, weil wir Fachkräfte für unsere eigenen Meisterwerkstätten suchen – über die Übernahme und Ihre Entwicklungsmöglichkeiten sprechen wir rechtzeitig vor dem Abschluss offen mit Ihnen.
So läuft Ihre Bewerbung ab
- 1
Bewerbung senden
Anschreiben, Lebenslauf und die letzten beiden Zeugnisse per E-Mail an bewerbung@auto-schrader.de – gern mit Ihrem Wunsch-Standort.
- 2
Kennenlernen
Nach der Eingangsbestätigung melden wir uns bei Eignung zeitnah – erst telefonisch, dann zum persönlichen Gespräch am Standort.
- 3
Praktikum möglich
Auf Wunsch lernen Sie Team und Arbeitsalltag vorab bei einem Praktikum kennen – sprechen Sie uns einfach darauf an.
- 4
Vertrag & Start
Passt es für beide Seiten, schließen wir den Ausbildungsvertrag – Ausbildungsbeginn ist in der Regel der 1. August.
Häufige Fragen – Kfz-Mechatroniker (m/w/d)
Wie lange dauert die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker?
In der Regel 3,5 Jahre. Bei guten Leistungen oder passender Vorbildung kann die Ausbildungszeit auf Antrag verkürzt werden – das klären wir gemeinsam mit der Handwerkskammer.
Welchen Schulabschluss brauche ich für die Ausbildung?
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Entscheidend sind Interesse an Fahrzeugtechnik, Sorgfalt und Lernbereitschaft – gute Noten in Mathematik und Physik helfen, sind aber kein Ausschlusskriterium.
Was verdient man während der Ausbildung?
Die Ausbildungsvergütung orientiert sich am Tarif des Kfz-Gewerbes und steigt mit jedem Ausbildungsjahr. Konkrete Zahlen für Ihren Standort besprechen wir transparent im Bewerbungsgespräch.
Welche Schwerpunkte gibt es – und welchen bietet Auto Schrader?
Die Ausbildung gibt es unter anderem in den Schwerpunkten Personenkraftwagentechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Karosserietechnik sowie System- und Hochvolttechnik. Bei Auto Schrader bilden wir im Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik aus – mit viel Praxis an Hochvoltsystemen, weil E-Autos mehrerer Marken zu unserem Werkstattalltag gehören.
Arbeite ich in der Ausbildung auch an Elektroautos?
Ja. Wir verkaufen und betreuen Elektro- und Hybridfahrzeuge unter anderem von Nissan, MG, Peugeot und Leapmotor – entsprechend gehören E-Autos zum täglichen Werkstattbild. Den sicheren Umgang mit Hochvoltsystemen lernen Sie Schritt für Schritt unter Anleitung qualifizierter Kolleginnen und Kollegen.
Wie laufen die Prüfungen ab?
Die Gesellenprüfung wird vor der Handwerkskammer abgelegt und ist zweigeteilt: Teil 1 etwa zur Mitte der Ausbildung (er zählt bereits zum Endergebnis), Teil 2 am Ende mit praktischen Arbeitsaufgaben und schriftlichen Prüfungsbereichen.
Werde ich nach der Ausbildung übernommen?
Eine pauschale Zusage vorab wäre unseriös – aber wir bilden aus, weil wir Fachkräfte für unsere eigenen Meisterwerkstätten suchen. Über Übernahme und Entwicklungswege sprechen wir rechtzeitig vor dem Abschluss offen mit Ihnen.
Wann und wie bewerbe ich mich am besten?
Ausbildungsbeginn ist in der Regel der 1. August – bewerben Sie sich am besten im Jahr davor. Senden Sie Anschreiben, Lebenslauf und Ihre letzten beiden Zeugnisse per E-Mail an bewerbung@auto-schrader.de, gern mit Wunsch-Standort.
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Senden Sie Anschreiben, Lebenslauf und Ihre letzten beiden Zeugnisse an bewerbung@auto-schrader.de – wir melden uns zeitnah bei Ihnen. Ausbildungsbeginn ist in der Regel der 1. August.